Tai Ji Quan im Chen Stil

Tai Ji Quan  (auch: Tai Chi Chuan) ist eine alte chinesische Bewegungs- und Kampfkunst aus China.


Im Tai Ji Quan werden die Bewegungsfolgen (Form) langsam gleichmäßig und fließend in entspannter Körperhaltung ausgeführt. Eine regelmäßige Praxis hat vielfache positive Effekte:


- bessere Wahrnehmung

- verbesserte Haltung

- Lösen von Verspannungen

- größere Konzentration

- tieferer Atmung

- Abbau von Stress


Die innere Kampfkunst (Neijia) vereint die Selbstverteidigungsbewegungen (Wushu) mit der Führung innerer Energie (Qi Gong).


Tai Ji Quan macht sich die Philosophie von Yin und Yang zunutze, betont zum Beispiel die Ruhe in der Bewegung.


Der Chen Stil ist der Entstehungsstil. General Chen Wang Ting  entwickelte Tai Ji Quan

im 16. Jahrhundert - gegen Ende der Ming Dynastie. Zum Chen Stil gehören Solo-, Partner- und Waffenformen.

In der 19. Generation setzt heute Chen Xiao Wang die Tradition des Generals fort. Er hat Tai Ji Quan verfeinert und gründete zusammen mit seinem Schüler Jan Silberstorff den Weltverband „World Chen Taiji Association WCTA“ und den größten Tai Ji Quan Verband Europas, die WCTAG (World Chen Tai Ji Quan Association Germany).