Der Unterricht
Der Unterricht
Stehende Säule (Zhan Zhuang)
Diese Standmeditation entwickelt das Bewusstsein für den eigenen Körper. Mit der Zeit lernen wir, unsere Wirbel, Knochen und Gelenke in ein optimales Verhältnis zueinander zu bringen. So lösen sich Muskelspannungen und der Körper trägt sich am Ende weitestgehend selbst.
Wir werden mental, physisch und energetisch eingerichtet.
Seidenübungen (Can Si Gong)
Um die erlernte Haltungsstruktur in Bewegung beizubehalten, sie zu vertiefen, und ein Verständnis für den Energieverlauf zu bekommen, setzen die Seidenübungen auf die Erfahrungen der stehenden Säule auf. Es sind einhändige und zweihändige Bewegungen, die erst ohne, dann mit Schritt langsam und gleichmäßig ausgeführt werden.
Der Energetische Schlüssel zum Tai Ji Prinzip ist hier enthalten.
Formen (Tao Lu)
Im Erlernen von Tai Ji Quan ist die Form mit 75 Positionen („Alter Rahmen“) das Hauptinstrument.
Chen Xiao Wang entwickelte die 19er Form bzw. 38er Form, um es Einsteigern leichter zu machen.
Wir versuchen dabei weiter, die erlernte Haltungsstruktur beizubehalten und das Tai Ji Prinzip umzusetzen. Jede Position der Form beinhaltet mehrere Anwendungen, und der Ursprung als Kampfkunst wird dabei sichtbar.
Partnerformen (Tui Shou)
Auch hier bleibt die Haltungsstruktur bestehen. Die Partner führen langsam gleichmäßige Übungen ein- und zweihändig erst ohne, dann mit Schritt aus.
Es gibt im Tui Shou fünf aufeinander aufbauende Bereiche. Zudem können wir das Gelernte in spielerischen bis hin zu selbstverteidigungs-orientierten Partnerübungen überprüfen.
Waffen und Geräte
Verschiedene Waffenformen können bei Interesse erlernt werden. Die Formen: Schwert, Säbel, Stock/Speer, Hellebarde, Doppelschwert, Doppelsäbel und Doppelstreitkolben, sowie die
Tai Ji Ball Form.